

Bauherr: Norddeutsche Landesbausparkasse Hannover
Geschosse: 4
BGF oberirdisch: 27.000 qm
Hauptnutzfläche: 12.000 qm
Baukosten: 54,2 Mio EUR
Die LBS-Zentrale Hannover bildet zusammen mit dem dvg-Gebäude einen neuen Verwaltungsschwerpunkt gegenüber dem neuen Stadtteil „Kronsberg“ nahe dem EXPO-/ Messegelände.
Grundlage der Ausschreibung und damit des Wettbewerbes war, 500 Büroarbeitsplätze durchgängig in Kombibüros und Kombizonen anzuordnen. Dabei wurde vom Bauherrn ein innovatives, zukunftsweisendes neues Bürogebäude im Sinne des EXPO-Mottos „Mensch, Natur, Technik“ ausdrücklich gewünscht. Unser mit dem 1. Preis ausgezeichneter Vorschlag wurde mit einem durchgängigen ca. 175 x 40m großen Glasdach und einer ebenso langen ca. 18m hohen Glaswand zur Hauptverkehrsstrasse realisiert. Unter diesem Glaswinkel sind vier baugleiche viergeschossige „Häuser“, jeweils dezentral über eine Technikzentrale zwischen Glasdach und letztem Geschoss versorgt, angeordnet, dazu als Kopfbau ein schmaleres Haus mit den Sonderfunktionen Vorstand, Konferenz, Besucherberatung und Bistro.
Die sogenannten „Grünhöfe“ zwischen den Häusern sind mit einer Glaswand zum Außenraum abgeschlossen und mit unterschiedlichen Themen sorgfältig gartenarchitektonisch gestaltet. Sie sind unbeheizt, werden aber auch im Winter nicht kälter als ca. 10°C und bedingen durch diesen Wärmepuffer, dass alle Büroräume ohne Heizung auskommen. Zur Lärmseite ist die „Erschliessungsschiene“ als Puffer angelegt. Hier befinden sich Treppen und Aufzüge sowie Verbindungsbrücken zwischen den Häusern.
Alle Häuser sind holzverkleidet, ansonsten alle Fassaden/Dächer als tragende Stahlkonstruktion mit WD-Aluminiumprofilen.